Keine Kostenerstattung für erworbene Monatskarte zwecks angeordneter Teilnahme an mündlicher Gerichtsverhandlung

Ordnet das Gericht das persönliche Erscheinen zu einer Verhandlung an, kann der Prozessbeteiligte nur konkret für die Fahrt zum Gericht angefallene Kosten erstattet verlangen. Zu entschädigen sind demnach allein die durch Wahrnehmung des Gerichtstermins objektiv erforderliche Kosten. Die (anteilige) Kostenerstattung für eine Monatskarte ist nicht möglich. Dies geht aus einer Entscheidung des Sozialgerichts Karlsruhe hervor.
 
Sozialgericht Karlsruhe, Beschluss vom 26.10.2017, Az.: S 1 KO 3624/17
 
Ihre Anwaltskanzlei Schork & Wache Karlsruhe